Wilko Steffens

Mein Literaturblog: Alles rund ums Gedruckte

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„Red Rising: Im Haus der Feinde“: Taktik und Täuschung

Pierce Brown: Red Rising - Im Haus der Feinde

Red Rising: Im Haus der Feinde knüpft inhaltlich wie erzählerisch an seinen Vorgänger an. Auch dieser Teil ist ein packendes Science-Fiction-Märchen, hat dabei aber leider mit denselben Problemen zu kämpfen wie der Auftakt des Epos.

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Der Mars macht mobil: Pierce Browns „Red Rising“

Pierce Brown: Red Rising

Red Rising bildet den Auftakt einer Science-Fiction-Trilogie, die selbst in seriösen Feuilletons in den Status eines modernen Klassikers gehoben wird. Tatsächlich ist der erste Band trotz einiger erzählerischer Schwächen spannend und äußerst temporeich.

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Meine Bücher des Jahres 2016

Bücher des Jahres 2016

2016 neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Unzweifelhaft war es ein schwieriges Jahr, dessen Langzeitfolgen noch nicht absehbar sind. Literarisch gesehen werde ich es allerdings in positiver Erinnerung behalten, war es für mich doch ein Jahr der Neuentdeckungen. Viele davon verdanke ich der Bloggeraktion Jahr des Taschenbuchs, die mich dazu gebracht hat, regelmäßig Bücher zu kaufen und mich dabei auch mal abseits meiner gewohnten Gefilde zu bewegen. Nicht alle Käufe waren glücklich, aber einen Großteil empfinde ich als ausgesprochene Bereicherung. Umso schwerer ist mir daher die Wahl der besten Bücher des Jahres 2016 gefallen. Im Folgenden stelle ich Euch meine persönliche Top-5 vor. Sie folgt keiner hierarchischen Ordnung und kaum ein Buch ist in diesem Jahr erschienen.

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Pierces „Red Rising: Im Haus der Feinde“ im Jahr des Taschenbuchs 2016

Pierce Brown: "Red Rising: Im Haus der Feinde" - Jahr des Taschenbuchs 2016

Mein Taschenbuch des Monats Dezember ist der zweite Teil der Red Rising-Trilogie, Im Haus der Feinde. Warum er es trotz der im November-Beitrag zum Ausdruck gebrachten Skepsis aufs Siegerpodest geschafft hat, erfahrt Ihr im folgenden Artikel.

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Marcels Suche nach der verlorenen Zeit: Unterwegs zu Swann

Marcel Proust: Unterwegs zu Swann

Wie nähert man sich einem Buch, das wie ein Monolith aus der Geschichte der Weltliteratur herausragt? Einem Buch mithin, dessen beinahe sakraler Status einem zuzuflüstern scheint: Versuche es gar nicht erst, an mir sind ganz andere geistige Kaliber gescheitert, Du wirst mich nicht begreifen? Ganz einfach: Lesend. Nur gelesene Literatur ist lebendige Literatur, auch Marcel Proust hat für und nicht gegen seine Leserschaft geschrieben. Und tatsächlich: Schon nach den ersten Seiten von Unterwegs zu Swann stellt man fest, dass falsche Ehrfurcht fehl am Platze ist. Was man für den wunderbaren Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit in erster Linie braucht, ist Zeit selbst.

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Pierces „Red Rising“ im Jahr des Taschenbuchs 2016

Pierce Brown: Red Rising - Jahr des Taschenbuchs 2016

Auf das hochgelobte Red Rising bin ich durch eine recht überschwängliche Rezension in der FAZ aufmerksam geworden. Dort zieht Alexander Armbruster lobende Vergleiche zum Herrn der Ringe, zu Battle Royale und Dune. Das ließ Großes erahnen und deshalb ist der erste Teil der Trilogie mein Taschenbuch des Monats im November 2016.

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Das Spiel – Opfer: Stumpf, aber spannend

Jeff Menapace: Das Spiel - Opfer

Subtil wie Slayer, lebensbejahend wie die frühen Darkthrone, dramaturgisch ausgefeilt wie das Werk des Marquis de Sade: Jeff Menapaces Das Spiel – Opfer ist ein literarischer Totalschaden. Lesen kann man es dennoch, denn es hat durchaus seine spannenden Momente.

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Peltzers „Das Bessere Leben“ im Jahr des Taschenbuchs 2016

Ulrich Peltzer: Das Bessere Leben - Jahr des Taschenbuchs 2016

Ein gutes Buch stellt immer auch relevante Fragen. Die Fragen, denen sich Das Bessere Leben Ulrich Peltzers verschrieben hat, sind: Wie kann ein gutes Leben in unserer heutigen Welt funktionieren? Haben die ehemaligen Revolutionäre ihre Ideale verraten, indem sie sich in den Dienst des Kapitalismus stellten? Und nicht zuletzt: Was wäre das überhaupt, ein besseres Leben?

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„Brennen muß Salem“ | Ein Fest für Freunde klassischer Schauerliteratur

Stephen King: Brennen muß Salem

Herzlich Willkommen im Jahr 1975, in einer Zeit, in der Vampire noch keinen Sinn für Romantik hatten und erst Recht nicht auf die Idee kamen, im Sonnenlicht zu glitzern. Herzlich Willkommen in einer Stadt namens Jerusalem‘s Lot, die von einem unheimlichen Gebäude mit einer nicht minder unheimlichen Geschichte dominiert wird. Brennen muß Salem, Stephen Kings Zweitling, steht in direkter und unverblümter Tradition des Schauerromans: Die Handlung ist einer literarischen Laterna Magica vergleichbar, die von verfluchten Gemäuern bis hin zu verfluchten Untoten kaum ein klassisches Gruselmotiv auslässt. Das kann man altbacken finden, es hat aber auch über 40 Jahre nach Entstehung des Buches einen unvergleichlichen Charme.

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Haratischwilis „Juja“ im Jahr des Taschenbuchs 2016

Nino Haratischwili: Juja im Jahr des Taschenbuchs 2016

Juja ist der beste Beweis dafür, dass die optische Aufmachung eines Romans Einfluss auf dessen Verkaufszahlen haben kann. Weder der Name der Autorin, Nino Haratischwili, noch der Name des Romans waren mir geläufig. Dass ich das Werk beim Streifzug durch die Buchhandlung meines Vertrauens dennoch zur Hand nahm, lag neben dem ungewöhnlichen Titel auch an der interessanten Gestaltung des Covers. Und so ist dieses Debüt zu meinem Taschenbuch des Monats September geworden.

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