Karl Ove Knausgård: Lieben

Nachdem bereits Sterben im März auf dem Programm für das Jahr des Taschenbuchs stand, ist mein Beitrag im Mai dem zweiten Teil des autobiographischen Romanprojekts Karl Ove Knausgårds gewidmet. Dieser trägt in der deutschen Übersetzung den Titel Lieben und er erzählt in der Hauptsache vom Familienleben des Autors mit seiner zweiten Frau Linda und seinen drei Kindern John, Heidi und Vanja. Wie auch schon im ersten Band nehmen das Schreiben, das Lesen und die Reflexion darüber in Lieben einen großen Raum ein, was im Rahmen einer Schriftstellerbiographie nicht weiter verwundert.

Warum schon wieder Knausgård?

Der Grund, warum ich mich für diesen Roman entschieden habe, ist schlicht und ergreifend, dass ich von Sterben recht angetan war und nun natürlich wissen wollte, was sich hinter den anderen Bänden dieses Mammutprojekts verbirgt. Auch wenn ich noch mitten in der Lektüre stecke, kann ich jetzt schon sagen, dass alle Charakteristika, die den ersten Band so besonders gemacht haben, auch in Lieben zu finden sind: Die Suche nach der idealen Form, der Zusammenstoß von alltäglicher Banalität und künstlerischem Selbstanspruch, die Schwierigkeit, sich im gesellschaftlichen Miteinander zurechtzufinden.

Hat jemand von Euch Lieben bereits gelesen? Ich freue mich über Meinungen im Kommentarbereich.

Wer mehr über das Jahr des Taschenbuchs mit dem Hastag #jdtb16 erfahren möchte, findet bei Kielfeder und Die Liebe zu den Büchern alle Informationen. Meine Übersichtsseite zum Jahr des Taschenbuchs versammelt Links zu allen thematisch relevanten Artikeln auf wilkosteffens.de.