Wilko Steffens

Mein Literaturblog: Alles rund ums Gedruckte

Kategorie: Rezensionen (Seite 2 von 6)

„Red Rising: Im Haus der Feinde“: Taktik und Täuschung

Pierce Brown: Red Rising - Im Haus der Feinde

Red Rising: Im Haus der Feinde knüpft inhaltlich wie erzählerisch an seinen Vorgänger an. Auch dieser Teil ist ein packendes Science-Fiction-Märchen, hat dabei aber leider mit denselben Problemen zu kämpfen wie der Auftakt des Epos.

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Der Mars macht mobil: Pierce Browns „Red Rising“

Pierce Brown: Red Rising

Red Rising bildet den Auftakt einer Science-Fiction-Trilogie, die selbst in seriösen Feuilletons in den Status eines modernen Klassikers gehoben wird. Tatsächlich ist der erste Band trotz einiger erzählerischer Schwächen spannend und äußerst temporeich.

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Meine Bücher des Jahres 2016

Bücher des Jahres 2016

2016 neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Unzweifelhaft war es ein schwieriges Jahr, dessen Langzeitfolgen noch nicht absehbar sind. Literarisch gesehen werde ich es allerdings in positiver Erinnerung behalten, war es für mich doch ein Jahr der Neuentdeckungen. Viele davon verdanke ich der Bloggeraktion Jahr des Taschenbuchs, die mich dazu gebracht hat, regelmäßig Bücher zu kaufen und mich dabei auch mal abseits meiner gewohnten Gefilde zu bewegen. Nicht alle Käufe waren glücklich, aber einen Großteil empfinde ich als ausgesprochene Bereicherung. Umso schwerer ist mir daher die Wahl der besten Bücher des Jahres 2016 gefallen. Im Folgenden stelle ich Euch meine persönliche Top-5 vor. Sie folgt keiner hierarchischen Ordnung und kaum ein Buch ist in diesem Jahr erschienen.

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Marcels Suche nach der verlorenen Zeit: Unterwegs zu Swann

Marcel Proust: Unterwegs zu Swann

Wie nähert man sich einem Buch, das wie ein Monolith aus der Geschichte der Weltliteratur herausragt? Einem Buch mithin, dessen beinahe sakraler Status einem zuzuflüstern scheint: Versuche es gar nicht erst, an mir sind ganz andere geistige Kaliber gescheitert, Du wirst mich nicht begreifen? Ganz einfach: Lesend. Nur gelesene Literatur ist lebendige Literatur, auch Marcel Proust hat für und nicht gegen seine Leserschaft geschrieben. Und tatsächlich: Schon nach den ersten Seiten von Unterwegs zu Swann stellt man fest, dass falsche Ehrfurcht fehl am Platze ist. Was man für den wunderbaren Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit in erster Linie braucht, ist Zeit selbst.

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Das Spiel – Opfer: Stumpf, aber spannend

Jeff Menapace: Das Spiel - Opfer

Subtil wie Slayer, lebensbejahend wie die frühen Darkthrone, dramaturgisch ausgefeilt wie das Werk des Marquis de Sade: Jeff Menapaces Das Spiel – Opfer ist ein literarischer Totalschaden. Lesen kann man es dennoch, denn es hat durchaus seine spannenden Momente.

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„Brennen muß Salem“ | Ein Fest für Freunde klassischer Schauerliteratur

Stephen King: Brennen muß Salem

Herzlich Willkommen im Jahr 1975, in einer Zeit, in der Vampire noch keinen Sinn für Romantik hatten und erst Recht nicht auf die Idee kamen, im Sonnenlicht zu glitzern. Herzlich Willkommen in einer Stadt namens Jerusalem‘s Lot, die von einem unheimlichen Gebäude mit einer nicht minder unheimlichen Geschichte dominiert wird. Brennen muß Salem, Stephen Kings Zweitling, steht in direkter und unverblümter Tradition des Schauerromans: Die Handlung ist einer literarischen Laterna Magica vergleichbar, die von verfluchten Gemäuern bis hin zu verfluchten Untoten kaum ein klassisches Gruselmotiv auslässt. Das kann man altbacken finden, es hat aber auch über 40 Jahre nach Entstehung des Buches einen unvergleichlichen Charme.

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Warten auf „Die Toten“: Warum Ihr „Faserland“ nicht lesen solltet

Oettinger Pils, Quelle: Von FakirNL - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28260942

Ein Buch, irgendwie so gut wie warmes Dosenbier: „Faserland“

Also, alles fing mit Imperium an, für mich, meine ich. Das Buch hat mir echt gut gefallen, wegen der Sprache und so, aber auch wegen der Handlung.

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Von der Liebe in Zeiten des Alltags: Knausgårds „Lieben“

Karl Ove Knausgård: Lieben

Lieben ist der zweite Roman aus Karl Ove Knausgårds autobiographisch gefärbtem Zyklus, der im norwegischen Original den gerade für uns Deutsche etwas unglücklich gewählten Titel Min Kamp trägt. War Sterben in der Hauptsache eine Auseinandersetzung mit dem Vater, geht es in Lieben um die Familie des Schriftstellers und seine Zerrissenheit zwischen Berufung und alltäglichen Verpflichtungen.

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Lektüre für digitale Strategen: Digital Marketing Strategy

Simon Kingsnorth: Digital Marketing Strategy. An integrated approach to online marketing.

Der Begriff des ‚Integrated Marketing‘ ist momentan ähnlich populär wir seinerzeit ‚WDF*IDF‘. Doch was ist das eigentlich, wozu brauchen wir das und wie sieht eine integrierte Marketingstrategie aus? Simon Kingsnorth nimmt sich dieser Fragen in seinem neuen Buch Digital Marketing Strategy aus der Perspektive des Online-Marketings an. Seine Antworten überzeugen, wenn auch nicht in jeder Hinsicht.

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Nomen est Omen: Zu Marcel Beyers Roman „Kaltenburg“

Marcel Beyer: Kaltenburg

Marcel Beyer erhält in diesem Jahr den Georg-Büchner-Preis. Das ändert leider nichts an der Tatsache, dass Kaltenburg ein mittelmäßiger Roman geworden ist.

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