Wilko Steffens

Mein Literaturblog: Alles rund ums Gedruckte

Kategorie: Jahr des Taschenbuchs (Seite 2 von 2)

Der Feldhüter: Gewalt und Sprache

Cormac McCarthy: Der Feldhüter

Der Feldhüter erzählt keine in sich geschlossene Geschichte. Im Kern geht es um die Beziehung dreier Figuren zueinander: Zunächst ist da der Schnapsschmuggler Marion Sylder, der in Notwehr einen Mann getötet hat. Nach einem Autounfall wird Sylder von dem Sohn des Toten gerettet, ohne dass beide wissen, mit wem sie es zu tun haben. Die dritte Figur im Bunde ist Arthur Ownby, der titelgebende Feldhüter. Der kauzige Eremit wacht über die Leiche, die Sylder in einer Mischgrube versenkt hat.

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Knausgårds „Sterben“ | Mein Taschenbuch des Monats

Karl Ove Knausgård: Sterben

Der Feldhüter hat im Februar ein wenig Zeit gebraucht, dafür geht es jetzt mit dem März-Artikel zum Jahr des Taschenbuchs umso schneller weiter. Mein Taschenbuch des Monats ist Sterben von Karl Ove Knausgård, der erste Teil eines autobiographischen Romanzyklus von insgesamt sechs Bänden. Es gibt in der Hauptsache drei Gründe für dessen Wahl.

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Cormac McCarthys „Der Feldhüter“ im Jahr des Taschebuchs

Cormac McCarthy: Der Feldhüter

Jetzt nähert sich bereits das Ende des Februars im Jahr des Taschenbuchs und ich hatte eigentlich geplant, meinen Beitrag für diesen Monat sehr viel früher fertigzustellen. Dazwischengekommen ist mir schlicht und ergreifend Frank Herberts Science Fiction-Epos Der Wüstenplanet, das mich – Jahre nach der ersten Lektüre – einmal mehr vereinnahmt hat.

Mit von Melange und Wüstensand befreitem Kopf kann ich nun aber sagen: Mein Taschenbuch des Monats ist Cormac McCarthys Der Feldhüter.

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Verfall und Ehrlichkeit | Zu Bukowskis „Der Mann mit der Ledertasche“

Charles Bukowski - Der Mann mit der Ledertasche (Rezension)

Passen wunderbar zusammen: Black XX und ‚Der Mann mit der Ledertasche‘

Charles Bukowski begegnete mir zunächst in Form einer Warnung. Vor einiger Zeit habe ich mich aufgrund der nachdrücklichen Empfehlung eines Kollegen eindringlich (man verzeihe dieses Wortspiel) mit Henry Miller beschäftigt, habe Im Wendekreis des Krebses sowie Stille Tage in Clichy und Sexus verschlungen, letztgenanntes eher mit mäßigem Vergnügen. Besagter Kollege warnte mich jedoch vor Bukowski: Der stecke im Vergleich zu Miller sehr viel leidenschaftlicher in der Gosse und im weiblichen Geschlecht als im Schreibtisch. Per Zufall bin ich nun beim Stöbern für meinen Januar-Beitrag zum Jahr des Taschenbuchs über Der Mann mit der Ledertasche gestolpert. Die Warnung kam mir erneut in den Sinn und sie klang plötzlich reizvoll. Kurz: Ich habe es gekauft, gelesen, und wurde mehr als positiv überrascht.

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Mindfuck im Januar – „Der Mann mit der Ledertasche“

Charles Bukowski: Der Mann mit der Ledertasche

Charles Bukowski: Der Mann mit der Ledertasche

Mit dem Januar beginnt auch das Jahr des Taschenbuchs und so habe ich als pflichtbewusster Blogger gleich heute einen Händler meines Vertrauens aufgesucht, um meine Bibliothek zu erweitern. Ursprünglich sollte Örtlich betäubt von Günter Grass mein erstes Buch der Aktion werden, da ich als großer Freund der Danziger Trilogie und Beim Häuten der Zwiebel auch mal einen Blick die etwas weniger euphorisch aufgenommenen Texte werfen wollte. Dann bin ich beim Stöbern in den Regalen jedoch über Charles Bukowskis Der Mann mit der Ledertasche gestolpert und habe das schmale Bändchen gleich mitgenommen. Warum? Aufgrund der wahnsinnigen Widmung.

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Herzlich willkommen im Jahr des Taschenbuchs

Jahr des Taschenbuchs 2016

Erst einmal ein frohes, gesundes und lektürereiches neues Jahr 2016! Bloggend beginnen möchte ich den Januar nicht mit einer Buchbesprechung, sondern mit der Bewerbung des Vorschlags von Kielfeder und Die Liebe zu den Büchern, 2016 zum Jahr des Taschenbuchs zu erklären.

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