Wilko Steffens

Mein Literaturblog: Alles rund ums Gedruckte

Kategorie: Allgemein (Seite 2 von 3)

Warum unter einem Pseudonym schreiben?

The Cuckoo's Calling by Robert Galbraith

The Cuckoo’s Calling by Robert Galbraith (Quelle: guardian.co.uk)

Inzwischen dürfte hinlänglich bekannt sein, dass Joanne K. Rowling mit einem neuen Roman an die Öffentlichkeit getreten ist, der nichts mit Magiern, eigentümlichen Neologismen und domestizierten Eulen am Zauberhut hat. The Cuckoo’s Calling heißt das Werk, ein Krimi im klassischen Sinne, und – zunächst nur mäßig erfolgreich. Dies liegt sicherlich vornehmlich daran, dass nicht Rowlings weltberühmter Name auf dem Cover prangt, sondern ein Autor als Urheber des Werks ausgewiesen wird, der mit diesem Roman debütiert. Zumindest vermeintlich: Denn hinter dem Pseudonym Robert Galbraith verbirgt sich niemand anderes als die Schöpferin von Harry Potter und Co. Jetzt, pünktlich zur Urlaubssaison, ist die Bombe geplatzt und das Buch verkauft sich millionenfach; ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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Die 25. bis 27. Kalenderwoche im Wort | Literarischer Wochenrückblick

Einige Neuigkeiten haben in Form eigener Artikel bereits den Weg auf dieses Portal gefunden, so z.B. die Fusion zwischen Bertelsmann und Pearson und ein Grußwort zu Franz Kafkas 130. Geburtstag am 3. Juli. Da aber in den letzten drei Wochen mehr los war im bunten Blätterwald, folgen die wichtigsten literarischen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit.

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Franz Kafka zum 130. Geburtstag

Franz Kafka

Franz Kafka (Quelle: yanus.de)

‚Jemand musste Franz K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Tages von unzähligen Schülerinnen und Schülern gehasst.‘

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Penguin Random House | Fusion zwischen Bertelsmann und Pearson perfekt

Penguin Random House

Penguin Random House (Quelle: dpa)

Lange wurde es angekündigt, seit dem heutigen Montag nun ist es offiziell: Bertelsmann und Pearson schließen sich zusammen und gründen den weltgrößten Buchverlag unter dem klingenden Namen Penguin Random House.

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Die 24. Kalenderwoche im Wort | Literarischer Wochenrückblick

Es ist Sonntag und von daher wieder einmal höchste Zeit für eine literarische Rekapitulation. Werfen wir demnach einen Blick zurück auf die wichtigsten Ereignisse der 24. Kalenderwoche.

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Die 23. Kalenderwoche im Wort | Literarischer Wochenrückblick

Trotz besorgniserregenden Hochwassers in vielen Teilen Deutschlands, trotz Internetüberwachung und des Gezerres um den Euro Hawk ist auch in dieser Woche wieder viel übers Schreiben geschrieben worden. Werfen wir demnach einen Blick zurück auf die wichtigsten literarischen Ereignisse der 23. Kalenderwoche.

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rel=“author“ | Autorschaft digital

Autorschaft verbindet, jeder Leser kennt das. Erscheint ein neues Buch von Joanne K. Rowling, wird es zunächst ein Erfolg, egal wie gut oder schlecht es ist. Gleiches gilt für Namen wie Stephen King, Dan Brown, Umberto Eco oder – wundersamerweise – für David Safier. Es ist ein wenig so wie ein Treffen mit einem alten Freund: Man weiß, was einen erwartet (oder bildet es sich zumindest ein), man wird ab und an enttäuscht, manchmal überrascht, aber im Prinzip ist der Lieblingsautor oder die Lieblingsautorin eine sichere Bank im unüberschaubaren Dschungel literarischer Neuerscheinungen. Übersetzt in das Literaturfreunden oft verhasste Vokabular der Wirtschaft heißt das: Autorschaft ist Marketing.

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Die 22. Kalenderwoche im Wort | Literarischer Wochenrückblick

Der Proceß und Das Schloß in der Yanus Ausgabe

Der Proceß und Das Schloß in der Yanus Ausgabe

Die Kalenderwoche 22 (kann sich das eigentlich irgendwer merken?) ist vorbei und es ist viel geschehen in der weiten Welt der Literatur. Zeit demnach für einen kleinen Rückblick und die Rekapitulation der wichtigsten Ereignisse.

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Die Beweglichkeit der Kultur

Anlass zu Kulturpessimismus

Wasser auf die Mühlen der Kulturpessimisten oder aber Anlass zur Freude über die progressive Auslegung des orthographischen Regelwerks? Entscheiden Sie selbst!

Die Arbeit am kulturellen Erbe wandelt mitunter auf verschlungenen Pfaden und gebiert nicht selten Metamorphosen, die selbst Ovids Imagination in ihre Schranken gewiesen hätten. Das sei eine Vergewaltigung der Tradition, schallt es dann stets aus dem Lager der konservativen Kulturpessimisten, von denen es in Deutschland bekanntermaßen einige gibt. Weg mit den alten Schinken, die in der heutigen Lebensrealität ohnehin keine Daseinsberechtigung mehr haben, lautet dagegen die Fanfare der selbsternannten Progressiven, die sich mit der Tradition und ihren Anforderungen nicht befassen wollen oder – können!? Beide Meinungen gehen dabei ins Leere, denn die Frage ist schlichtweg falsch gestellt.

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SEMSEO 2013 Recap – Quo vadis, Content?

SEMSEO2013 Namensschild Wilko Steffens

Mein Namensschild für die SEMSEO 2013 – Ganz ohne akademischen Schnickschnack

Die SEMSEO 2013 ist heute zu Ende gegangen; Zeit also für eine kurze Rekapitulation. Und ja: Die Konferenz hat durchaus mit dem Thema dieses Literaturblogs zu tun. Schließlich ging es in der Hauptsache um das Wort der Stunde: Content Marketing.

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