Wilko Steffens

Mein Literaturblog: Alles rund ums Gedruckte

Lektüre für digitale Strategen: Digital Marketing Strategy

Simon Kingsnorth: Digital Marketing Strategy. An integrated approach to online marketing.

Der Begriff des ‚Integrated Marketing‘ ist momentan ähnlich populär wir seinerzeit ‚WDF*IDF‘. Doch was ist das eigentlich, wozu brauchen wir das und wie sieht eine integrierte Marketingstrategie aus? Simon Kingsnorth nimmt sich dieser Fragen in seinem neuen Buch Digital Marketing Strategy aus der Perspektive des Online-Marketings an. Seine Antworten überzeugen, wenn auch nicht in jeder Hinsicht.

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Krachts „Faserland“ im Jahr des Taschenbuchs 2016

Christian Kracht - Faserland im Jahr des Taschenbuchs 2016

Christian Krachts Faserland ist mein Taschenbuch des Monats August im Jahr des Taschenbuchs 2016. Warum meine Wahl auf einen Text gefallen ist, der bösen Kritikerstimmen nach zu urteilen ausschließlich als Kompendium für Markennamen taugt, lest Ihr hier.

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Nomen est Omen: Zu Marcel Beyers Roman „Kaltenburg“

Marcel Beyer: Kaltenburg

Marcel Beyer erhält in diesem Jahr den Georg-Büchner-Preis. Das ändert leider nichts an der Tatsache, dass Kaltenburg ein mittelmäßiger Roman geworden ist.

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„Verbannt!“ ins Grenzland zwischen Sinn und Sprache

Ann Cotten: Verbannt!

Dass auch die flachen Böden süße Möhren bergen,

ist allen Möhrenfreunden wohlbekannt.

Dennoch kanns sein, dass meine Strophen stören werden

Den wohlgeeichten literarischen Verstand.

 

Zwei Dinge stehen fest: Zum einen ist Verbannt! eine absolute Zumutung, zum anderen eine große Freude.

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Zitat der Woche | Johnson, Grass: „Der Briefwechsel“

Uwe Johnson, Anna Grass, Günter Grass: Der Briefwechsel

Zwei Pfeifen(freunde) unter sich: Uwe Johnson und Günter Grass im Dialog.

Lieber Günter,

Einmal warst du recht besorgt mir zu erklären wie ohne dein Dazuwollen eine Zeitung deine Meinung druckte über meinen Satzzeichenschwund.

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Kings „Wolfsmond“ im Jahr des Taschenbuchs 2016

Die ersten fünf Bände aus Stephen Kings Zyklus 'Der Dunkle Turm'

Noch nicht ganz ein dunkler Turm: Die ersten fünf Bände aus Stephen Kings Zyklus vom ‚Dunklen Turm‘ in getürmter Formation.

Stephen King fasst sich nicht gerne kurz. Da ist es nur konsequent, dass sich sein Hauptwerk, der Zyklus vom ‚Dunklen Turm‘, inzwischen über acht Bände mit insgesamt mehreren tausend Seiten erstreckt. Deren fünfter, Wolfsmond, ist mein Taschenbuch des Monats Juli im Jahr des Taschenbuchs 2016. Warum mir gerade der Kauf besondere Freude gemacht hat, erfahrt Ihr im Folgenden.

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Zitat der Woche | Fjodor Dostojewski: „Die Brüder Karamasoff“

Fjodor M. Dostojewski: Die Brüder Karamasoff

Leider pflegt die Wahrheit fast immer wenig geistreich zu sein.

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Zitat der Woche | Stephen King: „Wolfsmond“

Stephen King: Wolfsmond

Tian war mit drei Feldern gesegnet (obwohl nur wenige Farmer ein solches Wort verwendet hätten): mit dem Flussfeld, auf dem seine Familie seit undenklichen Zeiten Reis anbaute; dem Straßenfeld, auf dem die Ka-Jaffords seit ebenso vielen Jahren und Generationen Scharfwurzel, Kürbis und Mais angebaut hatten; und dem Scheißfeld, einem undankbaren Stück Land, das hauptsächlich Felsbrocken, Blasen und enttäuschte Hoffnungen hervorbrachte.

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Zitat der Woche | Ann Cotten: „Verbannt!“

Ann Cotten: Verbannt!

Und in der Tat, warum sollte jemand das lesen?

Die Handlung – nach Inger Christensen – gibt es,

doch nur als Untergrund für dieses Reimewesen,

das die Handlung begleitet wie ein Striptease.

Und über weite dunkle Stellen wippt es,

unsicher, nur so rum und wartet auf den Plot,

der aber, wie im Lehnstuhl ein alter Lokalgott,

sich ziert, weil er noch ein bisschen mehr Striptease sehen

möchte, immer noch hoffend, dass die Hemmungen vergehen.

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Richard Laymon: „Die Insel“ im Herzen der Finsternis

Richard Laymon: Die Insel

Die Insel erzählt vom Schiffbruch einer Gruppe von Menschen auf einem verlassenen Eiland der Bahamas. Als plötzlich einer nach dem anderen verschwindet und wenig später ermordet aufgefunden wird ist klar, dass der größte Feind der Urlauber nicht die drohende Lebensmittelknappheit ist. Warum auch dieser Roman Richard Laymons kurzweilig-trashige Unterhaltung bietet, erfahrt Ihr in der folgenden Rezension.

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