Wilko Steffens

Mein Literaturblog: Alles rund ums Gedruckte

Zitat der Woche | Johnson, Grass: „Der Briefwechsel“

Uwe Johnson, Anna Grass, Günter Grass: Der Briefwechsel

Zwei Pfeifen(freunde) unter sich: Uwe Johnson und Günter Grass im Dialog.

Lieber Günter,

Einmal warst du recht besorgt mir zu erklären wie ohne dein Dazuwollen eine Zeitung deine Meinung druckte über meinen Satzzeichenschwund.

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Kings „Wolfsmond“ im Jahr des Taschenbuchs 2016

Die ersten fünf Bände aus Stephen Kings Zyklus 'Der Dunkle Turm'

Noch nicht ganz ein dunkler Turm: Die ersten fünf Bände aus Stephen Kings Zyklus vom ‚Dunklen Turm‘ in getürmter Formation.

Stephen King fasst sich nicht gerne kurz. Da ist es nur konsequent, dass sich sein Hauptwerk, der Zyklus vom ‚Dunklen Turm‘, inzwischen über acht Bände mit insgesamt mehreren tausend Seiten erstreckt. Deren fünfter, Wolfsmond, ist mein Taschenbuch des Monats Juli im Jahr des Taschenbuchs 2016. Warum mir gerade der Kauf besondere Freude gemacht hat, erfahrt Ihr im Folgenden.

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Zitat der Woche | Fjodor Dostojewski: „Die Brüder Karamasoff“

Fjodor M. Dostojewski: Die Brüder Karamasoff

Leider pflegt die Wahrheit fast immer wenig geistreich zu sein.

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Zitat der Woche | Stephen King: „Wolfsmond“

Stephen King: Wolfsmond

Tian war mit drei Feldern gesegnet (obwohl nur wenige Farmer ein solches Wort verwendet hätten): mit dem Flussfeld, auf dem seine Familie seit undenklichen Zeiten Reis anbaute; dem Straßenfeld, auf dem die Ka-Jaffords seit ebenso vielen Jahren und Generationen Scharfwurzel, Kürbis und Mais angebaut hatten; und dem Scheißfeld, einem undankbaren Stück Land, das hauptsächlich Felsbrocken, Blasen und enttäuschte Hoffnungen hervorbrachte.

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Zitat der Woche | Ann Cotten: „Verbannt!“

Ann Cotten: Verbannt!

Und in der Tat, warum sollte jemand das lesen?

Die Handlung – nach Inger Christensen – gibt es,

doch nur als Untergrund für dieses Reimewesen,

das die Handlung begleitet wie ein Striptease.

Und über weite dunkle Stellen wippt es,

unsicher, nur so rum und wartet auf den Plot,

der aber, wie im Lehnstuhl ein alter Lokalgott,

sich ziert, weil er noch ein bisschen mehr Striptease sehen

möchte, immer noch hoffend, dass die Hemmungen vergehen.

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Richard Laymon: „Die Insel“ im Herzen der Finsternis

Richard Laymon: Die Insel

Die Insel erzählt vom Schiffbruch einer Gruppe von Menschen auf einem verlassenen Eiland der Bahamas. Als plötzlich einer nach dem anderen verschwindet und wenig später ermordet aufgefunden wird ist klar, dass der größte Feind der Urlauber nicht die drohende Lebensmittelknappheit ist. Warum auch dieser Roman Richard Laymons kurzweilig-trashige Unterhaltung bietet, erfahrt Ihr in der folgenden Rezension.

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Laymons „Die Insel“ | Jahr des Taschenbuchs 2016

Richard Laymon: Die Insel

Richard Laymons Roman Die Insel erzählt in Tagebuchform vom Schiffbruch einer kleinen Menschengruppe, die auf einem vermeintlich verlassenen Eiland ums Überleben kämpfen muss. Wer Laymon kennt, ahnt, dass sich diese Versuchsanordnung eher in Richtung Horror als ich Richtung Abenteuer entwickelt. Warum Die Insel mein Juni-Roman im Jahr des Taschenbuchs ist, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

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In den finsteren Wäldern: Eine abgedrehte Tour de Force

Richard Laymon: In den finsteren Wäldern

Richard Laymon wird unter Fans fantastischer Literatur kontrovers diskutiert: Den einen gilt er als der Repräsentant des modernen Horrors schlechthin, den anderen als abschreckendes Beispiel für stilistisch limitierte Gewaltpornographie. Grund genug also, einen seiner Romane zur Hand zu nehmen. Im Folgenden erfahrt Ihr, warum In den finsteren Wäldern trotz unüberlesbarer Schwächen ein unverschämtes Unterhaltungspotential besitzt.

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Knausgårds „Lieben“ im Jahr des Taschenbuchs

 

Karl Ove Knausgård: Lieben

Nachdem bereits Sterben im März auf dem Programm für das Jahr des Taschenbuchs stand, ist mein Beitrag im Mai dem zweiten Teil des autobiographischen Romanprojekts Karl Ove Knausgårds gewidmet. Dieser trägt in der deutschen Übersetzung den Titel Lieben und er erzählt in der Hauptsache vom Familienleben des Autors mit seiner zweiten Frau Linda und seinen drei Kindern John, Heidi und Vanja. Wie auch schon im ersten Band nehmen das Schreiben, das Lesen und die Reflexion darüber in Lieben einen großen Raum ein, was im Rahmen einer Schriftstellerbiographie nicht weiter verwundert.

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Der Herr des Wüstenplaneten | Vom Scheitern des Messiahs

Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

Der Herr des Wüstenplaneten ist der zweite Teil aus Frank Herberts wohl bekanntestem Science-Fiction-Zyklus. Überraschenderweise funktioniert er vollkommen anders als Der Wüstenplanet selbst, indem er die äußerliche Handlung zugunsten philosophisch-existentieller Reflexionen zurückstellt und sich nicht davor scheut, seinen potentiellen Helden zu demontieren.

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